Multitasking out of the box

Bin gerade von einem (alten) iPhone auf ein Nexus 4 gewechselt – und erlebe Multitasking ganz neu: Während ich die gerade angenehmste Musik des Augenblicks in den Ohren erlebe, SC Rolle (Flipper) ich durch Flipboard, schaue ein Video und höre gleichzeitig den Text vor/hinter/über meiner Musik.

Was war’s? Wie man Flipboard in der Lehre nützen kann. Ein Plädoyer dafür. Hier zu finden. Erinnernswert. Wird eines meiner Lieblingsworte.

Urlaub: Verhüllte Kreuze und eine Verbeugung vor der ÖA der katholischen Kirche

An einem der normalen, aber Urlaubstag, auf den Schöckel gestiegen, in meinem Trainingstempo. Der Schnee knirscht und glitzert. Schön ist’s. Und dass das Kreuz mit gelben Stoffstreifen verhängt ist, hebt sich nicht nur vor dem Blau des Himmels höchst vorteilhaft ab, es nötigt mir auch Respekt vor der Arbeit der katholischen Kirche ab:  Wie soll/kann man sonst auf eine in unseren Breiten immer noch als Selbstverständlichkeit verstandene Institution wie der katholischen Kirche aufmerksam machen? Das Selbstverständliche verhüllen. Mir ist es aufgefallen. Danke.

Didaktisch MOOCen – Dewey and emerging learning #MMC13

Die zweite Woche des #MMC13 ist weit fortgeschritten, und bevor die Diskussionen zur Didaktik im MOOC ganz an mir vorbei gehen, nütze ich die Nacht…

… und stelle fest, dass ich leider weit entfernt von der idealen MOOC-Teilnehmerin bin, wie sie Yvonne Stragies in ihrem Blog Bildungsdialoge zuerst verbal, dann dankenswerter Weise auch geschrieben höchst strukturiert beschreibt. Als „nichts leichter als das“ erlebe ich das Lernen im MOOC bestimmt nicht, zu unstrukturiert ist mein eigener Umgang mit der Fülle an Material, zu wenig selbstverständlich nutze ich die sozialen Medien, leider, stelle ich fest. Und trotzdem erlebe ich Lernen in einer Form, wie sie mir Spaß macht: Der MOOC, und speziell dieser hier, kommt mir vor wie eine riesige Bibliothek mit Freihandaufstellung. Vom einen Punkt meines Interesses fällt mein Blick gleich auf den nächsten, und so ziehen mich die Lernerlebnisse hinein in tatsächlich neue Welten. Aus der ersten Woche nehme ich Mozilla Popcorn mit (und verfange mich gleich für Tage in der Erstellung meines ersten Videos, unvollendet bisher).

… in der zweiten Woche, und treffe auf einen neuen Namen, und zwar aus Frust: Der Diskussion um xMOOCs oder cMOOCs möchte ich zur Zeit nicht folgen. Ähnlich wie bei Jutta gilt mein Interesse den cMOOCs, xMOOCs stehen gar nicht auf meinem Radar. Und doch: Widerspruch erregt mein Interesse, auch wenn der Widerspruch wie jetzt in meinem Kopf stattfindet. Wenn die Unterscheidung zwischen x- und cMOOCs bei #MMC13 gerade ein Thema ist, dann warum? warum so ausführlich? warum sogar soweit, dass man sich gegen den Vorwurf, ein xMOOC zu sein, verteidigen musste? (und bei dieser Gelegenheit dann lang und breit – thx! – die Rolle der GastgeberInnen in MOOCs diskutierte!)

… und in diesem Zusammenhang taucht Dewey auf: Bis ich schnallte, dass sich hinter der Kategorisierung von Reich (2012) bei Dewey ein Pionier der Pädagogik verbarg, brauchte ich google. Gehookt hat mich die rote, alles in allem doch als flapsig wahrgenommene Bemerkung. Der musste ich auf den Grund gehen.

reich 2012

 

Auf Deweys „pädagogische Vision“ referiert Justin Reich – und Google liefert dazu einen Mann aus dem vergangenen Jahrhundert, der aussieht, wie Westernhelden dargestellt wurden. Emerging Learning zu Beginn des 20. Jahrhunderts! Die guten Ideen scheinen tatsächlich schon mal da gewesen zu sein. (Aber dazu mehr an anderer Stelle :))