„Morgenseiten“

Farbstifte

Ist das genial? Wenn ich das richtig verstanden habe, besteht die Übung der „Morgenseiten“ darin, gleich nach dem Aufstehen einfach mit seinen Gedanken drei Seiten vollzuschreiben. Ohne spezielles Ziel, einfach den Flow nutzen. Liebe Elke Edlinger, die mich per fb auf diesen Gedanken brachte, ich werde es versuchen, jedenfalls damit beginnen. Passende Hefte (leer) liegen bei mir zu Hause genug herum – ich könnte mir vorstellen, dass mir mein einfaches, zusammenhangloses, auf Struktur einfach pfeiffendes Geschreibsel PER HAND!!!, also total analog!!! helfen wird.

Wie heißt es in einem der fb Kommentare: >war in der absolut schwierigsten Zeit meines Lebens, da hab ich das auch schon gemacht.<

Wann, wenn nicht jetzt, müsste es auch bei mir sein.

Optimismus gesucht…

kreta radl

„Sonnige, leuchtende Tage; weine nicht, weil sie verloren sind, sondern freue Dich, weil sie gewesen sind.“

Viktor Frankl zitiert, während er in seinem Lieblingsgebiet wandert, einen Weisen. Als ich unlängst mit einem völlig untauglichen alten Radl, bei dem sogar der Sattel wackelte und das, absolut ungewohnt, nur eine Rücktrittbremse besaß, im süden Kretas zu einem idyllischen Strand unterwegs war, fiel mir so ein Spruch oder etwas Ähnliches ein.

Optimismus hat wenig mit den äußeren Gegebenheiten zu tun – viel, viel mehr mit der inneren Einstellung. „Glück ist, wenn man trotzdem lacht.“ Nicht im Wortlaut, aber inhaltlich ähnlich lässt Wolfgang Borchert seinen Heimkehrer nach dem Krieg so etwas sagen.

Heute, scheint mir, ist die Lage nicht besser, aber es wird nicht so dramatisch darüber berichtet. Jedenfalls nicht so, dass es mit einer gewissen Panik ankommt. Der Schriftstellerin Monika Maron geht es beim Zeitungslesen ähnlich. Ihr Essay im Spiegel dieser Woche reflektiert, wie wenig die Medienberichterstattung tatsächlich ihre eigenen Ansichten, Einstellungen, Überzeugungen wiedergibt. Mir geht es genau so. Und ich sehe darin auch einen der Gründe für die Krise des Journalismus.

Multitasking out of the box

Bin gerade von einem (alten) iPhone auf ein Nexus 4 gewechselt – und erlebe Multitasking ganz neu: Während ich die gerade angenehmste Musik des Augenblicks in den Ohren erlebe, SC Rolle (Flipper) ich durch Flipboard, schaue ein Video und höre gleichzeitig den Text vor/hinter/über meiner Musik.

Was war’s? Wie man Flipboard in der Lehre nützen kann. Ein Plädoyer dafür. Hier zu finden. Erinnernswert. Wird eines meiner Lieblingsworte.